«Unterwegs am Ort der Stille»
Die Besonderheit auf Maria Bildstein ist der Grotten- und Stationenweg durch den Buchenwald. Wallfahrtspriester Dekan Johann Anton Hafner begann 1884, auf dem Gebiet des Wallfahrtsgutes verschiedene Grotten zu erstellen. Bis heute finden diese Kleinarchitekturen und ihre Darstellungen aus der Heils- und Heiligengeschichte Jesu in ihrer Zahl und Originalität in der ganzen Nordschweiz nichts Ähnliches und können mit den «Heiligen Bergen» des Barocks, den «Sacri Monti» am südlichen und östlichen Alpenrand verglichen werden.
Diese Anlage auf Maria Bildstein ein Ort der Stille, – ein Kraftort – lädt zur persönlichen Einkehr ein. Die Grotten und Stationen haben während allen Jahreszeiten ihren besonderen Reiz, einen besonderen Ausdruck.
Ein Führer als Begleiter
Im Schriftenstand der Wallfahrtskirche liegt der Führer «Unterwegs am Ort der Stille» auf. Die Betrachtungen von Wallfahrtspriester P. Adelrich Staub OSB zu den sakralen Werken und Grotten sowie die Gedanken von Elena Hinshaw-Fischli, Einsiedeln, zu den Kreuzwegstationen schaffen eine Verbindung zu den Darstellungen in den Grotten und den 14 Stationen. Der Führer ist bebildert mit Fotos von Hans-Ulrich Blöchliger, Uznach.
